Osteopathie/ Craniosacral-Therapie

Iris Lackner

Physiotherapeutin und Osteopathin

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Leistungen:

Osteopathie:

Osteopathie ist ein ganzheitlich orientiertes Konzept, das den Menschen als Einheit betrachtet. Sie versucht die Fähigkeit des Körpers zur Selbstheilung zu nutzen, sowie die Regulation der Strukturen und ihrer Funktion anzukurbeln. In der Therapie wird versucht Einschränkungen und Dysfunktionen auf verschiedenen Ebenen aufzuspüren und sie mit Hilfe von gezielten, sanften Manualtechniken zu korrigieren.

Die Osteopathie beinhaltet die Arbeit auf mehreren Körperebenen, wie der strukturellen, also muskoloskelettalen Ebene, sowie der organischen und der craniosacralen Ebene. Mithilfe der Osteopathie können oftmals nicht nur Schmerzen im Rücken-und Kopfbereich (wie unter anderem Migräne), sondern auch Probleme der Bauchorgane, des Beckenbodens und des urogenitalen/ gynäkologischen Bereichs und überdies Beschwerden im neuronalen oder vegetativen Bereich (wie Schlaflosigkeit, Nervosität oder Verdauungsprobleme etc.) gut behandelt werden. Durch die Behandlung sollen Blockaden auf all diesen Niveaus gelöst und die Zirkulation, sowie der Energiefluss wieder verbessert werden. Dieses facettenreiche Therapiekonzept soll zur Beseitigung bzw. zur Verbesserung von chronischen und akuten Beschwerden und Problemen beitragen.

 

Craniosacral-Therapie:

Die Craniosacrale Behandlung stellt auch ein Teilgebiet der Osteopathie dar und ist sowohl für sich alleine oder in Kombination mit anderen osteopathischen Techniken bei verschiedenen Beschwerden oder Krankheitsbildern möglich und sinnvoll.

Im System von Schädelknochen, den Hirnhäuten (Dura mater) und Sacrum kann
es zu Dysfunktionen auf Ebene von Knochen, Membranen, vaskulären und
nervalen Strukturen kommen.Die Spannungsmuster dieser Dysfunktionen werden durch subtile Palpation wahrgenommen und meist mit indirekten Techniken korrigiert. Craniale Dysfunktionen können vielfältige und weitreichende Folgen auf das gesamte neurovegetative, vaskuläre und endokrine System haben.Auch hier bildet die Grundlage der Arbeit eine präzise Kenntnis der Schädelanatomie, ohne die ein gezieltes Arbeiten am Cranialsystem nicht möglich ist.

Die Behandlung hat das Ziel solche Spannungen und die dadurch entstandenen
Einschränkungen von den mitbetroffenen Strukturen und Geweben zu korrigieren und so körperliches und seelisches Wohlbefinden wieder herzustellen.

Physiotherapie 30/45/60 Minuten:

Ich verstehe Ihren Körper als ganzheitliches System und helfe Ihnen durch die Physiotherapie, Beschwerden vorzubeugen und zu lindern, Ihr Körpergefühl zu verbessern und Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit nachhaltig zu steigern. Der Behandlung selbst geht ein eingehendes Diagnosegespräch voraus, in dem wir auch Ihre Therapieziele festlegen und gemeinsam die für Sie optimalen Behandlungsmethoden definieren. Im Mittelpunkt stehen dabei natürlich Ihre individuellen Anforderungen und Wünsche.

 

Sport- und Trainingstherapie:

Professionelle Leistungs-, aber auch engagierte Hobbysportler können von einer maßgeschneiderten Physiotherapie enorm profitieren. Die Sport- und Trainingstherapie widmet sich in erster Linie der Prophylaxe und der Rehabilitation. Optimal auf Ihre Sportart ausgerichtet arbeite ich für Sie ein Trainingsprogramm aus, das Überlastungsschäden und Verletzungen vorbeugt und Ihnen beim idealen Trainingsaufbau hilft. Dazu analysiere ich Ihre Belastungsspitzen und die typischen Bewegungsmuster, berate Sie zu Leistungssteigerung und Ausgleichstraining und gebe Ihnen praktische Hinweise, wie Sie, z. B. durch harmonischere Bewegungen, Verletzungen vermeiden können. Wenn doch einmal etwas passiert ist, stehe ich Ihnen für die physiotherapeutische Behandlung nach der medizinischen Therapie bzw. nach Operationen zur Verfügung, unterstütze Sie bei der Schmerzreduktion und bei der Regeneration bis hin zur Erstellung eines Trainingsplans, mit dem Sie Ihr vorheriges Leistungsniveau wieder erreichen können.

 

Pilates Einzeltraining:

Pilates ist ein ganzheitliches Körpertraining bestehend aus Kraftübungen zur Stärkung der Muskulatur (vor allem der Beckenboden-, Bauch- und Rückenmuskulatur), Stretching und bewusster Atmung. Bei Pilates geht es darum, die Muskeln durch den Geist zu steuern, wobei alle Bewegungen langsam und fließend durchgeführt werden, damit Muskeln und Gelenke geschont bleiben. Pilates ist eine sehr effektive Trainingsmethode zum Kräftigen der Muskeln, es verhilft Ihnen aber auch zu einer besseren Körperhaltung und zu einem verbesserten Körpergefühl. Speziell, wenn Sie noch nie vorher Pilates gemacht haben, ist eine fachliche Begleitung sehr wichtig, damit Sie von Beginn an Bewegungs- und Haltungsfehler vermeiden. Ich erkläre Ihnen daher die Übungen genau und achte darauf, dass Sie sie richtig ausführen.

 

Manuelle Therapie:

Durch die manuelle Therapie kann ich ganz gezielt Funktionsstörungen an Ihrem Bewegungsapparat behandeln. Wichtig ist, dass ich versuche, nicht nur die Symptome Ihrer Beschwerden zu therapieren, sondern vor allem die Ursachen. Der Behandlung geht daher ein sehr genauer Befund voraus, um die betroffenen Bereiche genau zu lokalisieren. Dabei konzentriere ich mich allerdings auf Muskeln, Gelenke und Nerven. Dann arbeite ich durch ganz spezielle Handgriffe an der Schmerzlinderung und an der Verbesserung Ihrer Beweglichkeit. Ziel ist es, Ihre Belastbarkeit soweit herzustellen, dass Sie Ihren Alltag wieder besser bewältigen können und somit eine Verbesserung Ihrer Lebensqualität erfahren.

 

Muskel-Energie-Techniken:

Diese spezielle Behandlungsform wird eingesetzt bei Schmerzen im Bewegungsapparat, bei Bewegungseinschränkungen oder Haltungsschäden der Wirbelsäule, bei Schmerzen in Knie- und Fußgelenken, für die Behandlung nach Brüchen und Operationen als auch für die Behandlung nach Unfällen. Dabei spannen Sie jeweils bestimmte Muskeln in eine genau vorgegebene Richtung an und ich gebe dieser Anspannung Widerstand. Nach der Anspannung wird der Muskel gedehnt. Gezielt setzen wir dabei lange und kurze Anspannungsphasen und leichteren sowie stärkeren Widerstand ein und erreichen langfristig, dass Sie Ihre Muskeln wieder normal einsetzen können.

 

Faszientechniken:

Faszien sind gering dehnbare, aus gekreuzten Fasern bestehende bindegewebsartige Schichten, die u. a. auch jeden einzelnen Muskel umgeben. Sie grenzen die Muskeln voneinander ab und halten Sie in verschiedene Richtungen beweglich. Entzündungen, Operationen oder Verspannungen können die Faszien beeinträchtigen, was zu Schmerzen und Funktionsstörungen führen kann. Mit speziellen Griffen, manchmal behutsam, manchmal sehr kräftig, wirke ich auf die betroffenen Faszien ein und kann Ihre Schmerzen und Funktionsstörungen so direkt positiv beeinflussen.

 

Arbeitsplatzberatung:

Die am häufigsten auftretenden Beschwerden am Arbeitsplatz sind Rückenschmerzen. Dabei lässt sich oft mit geringem Aufwand und Kosten viel bewirken. Klar ist, dass ein gesunder Arbeitsplatz und eine gesunde Haltung das Wohlbefinden und die Zufriedenheit bei der Arbeit erhöhen und die Leistungsfähigkeit stärken. Im Rahmen der Arbeitsplatzberatung analysiere ich Ihren Arbeitsplatz vor Ort und Ihre Haltung dort. Sobald Ihre spezifischen Belastungen erkannt sind, berate ich Sie bezüglich der notwendigen Änderungen (z. B. ergonomisch richtige Einstellung der Möbel), um diese Belastungen zu vermeiden bzw. beim Einsatz von helfenden Geräten wie etwa Fußstützen. Zudem gebe ich Ihnen Ratschläge für die richtige Haltung und empfehle Ihnen bei Bedarf entsprechende Therapien. Nach einer Pause von zwei bis vier Wochen kontrollieren wir gemeinsam, ob die gesetzten Ziele erreicht sind oder ob und welche weiteren Maßnahmen gesetzt werden sollen.

 

Beckenboden- und Kontinenztraining:

Warum?

Ein schwacher Beckenboden kann zu vielfältigen Problemen, wie zum Beispiel Inkontinenz, Blasen- und Gebärmuttersenkungen bzw. -vorfällen, sowie Rückenbeschwerden führen.Ein richtig und regelmäßig durchgeführtes Beckenbodentraining ermöglicht die Stärkung und Straffung der Beckenbodenmuskulatur und dient somit sowohl der Vorbeugung, als auch der Behandlung von Inkontinenz in Folge von Beckenbodenschwäche und Überlastung der Schließmuskeln. Beim gesunden Menschen dient die Beckenbodengymnastik der Kräftigung, Haltungskontrolle und -stabilisierung (Prävention).

 

Wer?

Bei Frauen kann es in Folge von Schwangerschaft und Geburt, Übergewicht und mit zunehmendem Alter zu Inkontinenz kommen. Besonders nach der Geburt hilft Beckenbodentraining, welches im Rahmen von Rückbildungsgymnastik durchgeführt wird, den stark beanspruchten und gedehnten Beckenboden zu stärken.Auch Männer können unter den Folgen eines schwachen Beckenbodens leiden. Vor allem nach Prostataoperationen oder bei Kontinenzproblemen gehört das Beckenbodentraining zur unverzichtbaren Rehabilitation.

 

Wie?

Die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Training ist die Beckenbodenmuskulatur zu kennen, wahrnehmen zu können und isoliert anzuspannen. Um die Kräftigung der richtigen Muskelpartien zu erlernen wird deshalb empfohlen sich zunächst die grundlegende Anatomie, Funktionsweise, sowie die korrekte Anspannung der betreffenden Muskulatur erklären bzw. zeigen zu lassen. Um den Effekt zu steigern ist ein Training des gesamten Körpers, besonders des Beckens und der Rückenmuskulatur angeraten.