Dermatologie

Dr. Michael Younan

Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten
Spezialgebiet: Allergologie

Termine online und nach telefonischer Vereinbarung unter 01 890 45 20

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Nach Abschluss meines Studiums an der medizinischen Fakultät der Universität Wien im Jahr 1993 habe ich zunächst die Ausbildung zum Arzt für Allgemeine Medizin durchlaufen. Unmittelbar im Anschluss daran konnte ich meine Ausbildung zum Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten an der dermatologischen Abteilung der Krankenanstalt Rudolfstiftung unter der Leitung von Prim. Univ. Prof. Dr. K. Rappersberger beginnen und Ende März 2003 erfolgreich abschließen. Danach arbeitete ich zehn Jahre lang im Allergieambulatorium Reumannplatz, wo ich meine Ausbildung im Spezialbereich Allergie ausführlich vertiefen konnte.

Ich bin Mitglied der österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGD; Venerologie lat. ist die Lehre von den Geschlechtskrankheiten) sowie der Arbeitsgruppe Allergologie. Ich besitze das Notarztdiplom und das Fortbildungsdiplom der österreichischen Ärztekammer; beide Diplome verpflichten zum regelmäßigen Besuch von Fortbildungsveranstaltungen. 

Zur Zeit bin ich in diversen Kassenordinationen in Wien und im Burgenland als Vertretungsarzt tätig. Hierbei bin ich immer wieder mit der Unzufriedenheit über die "3-Minuten-Medizin", auch aus eigener, ärztlicher Sicht, konfrontiert. Ich möchte Ihnen daher in meiner Wahlarztordination die Möglichkeit geben ausführlich über Ihre Beschwerden zu sprechen und dann die Möglichkeit haben Sie eingehend zu untersuchen. Viele dermatologische Beschwerdebilder sind komplex und oft auch mit Erkrankungen anderer Organsysteme verbunden. Beim Erkennen dieser Zusammenhänge kommt mir einerseits meine vertiefte allgemeinmedizinisch-internistische Erfahrung zu Gute, denn ich habe mehr als 30 Monate meiner Gesamtausbildungszeit auf internen Abteilungen gearbeitet. Andererseits bietet ein Zentrum wie mediclass die Möglichkeit Patienten bei Bedarf auch gezielt an andere Fachkollegen zu überweisen. Gerade in meinem Spezialbereich Allergologie sind neben der Haut sehr oft auch andere Organsysteme wie z. B. obere und untere Luftwege, der Verdauungstrakt etc. betroffen.

Nach erfolgreicher Diagnostik bedarf es der Erstellung eines Therapieplans, Besprechung der praktischen Umsetzung und Diskussionen therapeutischer Alternativen (falls vorhanden). Auch hier möchte ich mir genügend Zeit nehmen, die für Sie optimale Behandlungsform zu finden. Chronische Erkrankungen (d. h. wiederkehrende, weil nicht heilbar z. B. Neurodermitis) erfordern oftmals eine Anpassung an aktuelle Umstände; in diesen Fällen möchte ich Ihnen als begleitender Therapiemanager" auch über einen längeren Zeitraum mit Rat und Tat zur Seite stehen. 

Allgemeine Dermatologie:

Abklärung sämtlicher Veränderungen von Haut, Haaren und Nägeln mit abschließender Beurteilung ob ein Krankheitswert vorliegt, der einer weiteren Therapie bedarf - Besprechung von Therapiemöglichkeiten, Beratung.

 

Infektiöse Dermatologie:

Entnahme von Probematerial bei Verdacht auf das Vorliegen einer bakteriellen-, viralen-, oder Pilzinfektion zur weiterführenden Untersuchung in entsprechenden Labors; nach nachgewiesener Infektion Erstellung und Besprechung des Therapiekonzepts.

 

Hautkrebsvorsorge/Muttermalkontrolle:

Untersuchung der gesamten Hautoberfläche auf das Vorhandensein von Vorstufen oder bereits bestehenden Hautveränderungen im Sinne eines weißen und/oder schwarzen Hautkrebs unter Zuhilfenahme eines Auflichtmikroskops; bei klinisch unklaren Veränderungen gegebenenfalls Entnahme einer Hautprobe (Hautbiopsie) zur weiterführenden feingeweblichen (histologischen) Untersuchung und therapeutische Beratung nach Vorliegen des Ergebnisses.

 

Konservative Tumortherapie: Konservative, d.h. nicht operative Behandlung, von dafür geeigneten Formen des weißen Hautkrebs: immunmodulierende Lokaltherapie mit speziellen Cremen, wodurch das körpereigene Immunsystem dahingehend aktiviert wird, dass es bösartig veränderte Zellen erkennt und gezielt vernichtet.

 

Operative Dermatologie:

Abhängig von Lokalisation und Größe können kosmetisch störende bzw. auf Bösartigkeit verdächtige Hautveränderungen direkt vor Ort in örtlicher Betäubung mittels Skalpell oder Kaustik („Elektromesser“) entfernt werden; in manchen Fällen wird jedoch die weitere Überweisung an einen Facharzt für Chirurgie (im Haus) oder sogar an eine Spitalsabteilung erforderlich sein. Chirurgisch entferntes Material wird selbstverständlich zur weiteren feingeweblichen (histologischen) Untersuchung an ein pathologisches Institut weitergeleitet.

 

Allergie:

Überschießende Reaktion des Immunsystems gegen an und für sich harmlose Bestandteile unserer Umwelt, wie z.B. Pollen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittelbestandteile: Ausführliche Erhebung der Beschwerdesymptomatik mit dem Ziel zwischen allergischen Symptomen im engeren Sinn und pseudoallergischen Symptomen zu differenzieren: klassische Allergiesymptome finden sich bei Krankheitsbildern wie dem Heuschnupfen („Pollinose“), allergischen Asthma, der exogenen Form der Neurodermitis - hier sind weiterführende Tests an der Haut (Pricktest) oder über das Blut sinnvoll; nach Erhalt aller Ergebnisse ausführliche Besprechung der therapeutischen Möglichkeiten.

Pseudoallergien imponieren zwar mit ihren klinischen Symptomen wie klassische Allergien (z.B. Aspirinintoleranz, Histaminintoleranz, Salicylatunverträglichkeit), es liegen ihnen jedoch keine immunologischen Reaktionen zu Grunde (also keine Allergie im Sinne der Begriffsdefinition), weshalb weiterführende Allergietests nicht sinnvoll sind --> Besprechung von Vermeidungsmaßnahmen bzw. symptomatischen Therapiemaßnahmen.

 

Spezifische Immuntherapie:

Die spezifische Immuntherapie stellt die einzige kausale Behandlungsform der Allergie dar, d.h. nur bei dieser Therapieform wird gezielt in das überreagierende Immunsystem eingegriffen, die überschießende Immunantwort auf die harmlosen Allergene wie z.B. Pollen reduziert: Beratung zu den verschiedenen Möglichkeiten der Immuntherapie („Spritzenkur, Schluckimpfung“), Auswahl des Therapieverfahrens und Therapiebegleitung.

Neurodermitis: Es handelt sich um eine chronisch entzündliche Erkrankung der Haut: bei der exogenen Form spielen Allergien eine Rolle, bei der endogenen Form sind diese nicht nachweisbar: Besprechung auslösender Faktoren, Erklärung der unumgänglichen Basistherapie und Beratung zu den verschiedenen medikamentösen Behandlungsformen bei aktiven Entzündungszeichen.

 

Urticaria (Nesselsucht):

Auftreten von flüchtigen Quaddeln auf der Haut, manchmal begleitet von Schwellungen der Weichteile, z.B. im Gesicht: Diagnostik, Ermittlung auslösender Faktoren, medikamentöse Einstellung und Therapiebegleitung.

 

Juckreiz:

Besonders chronischer Juckreiz, d.h. über sechs Wochen bestehend, ist ein oft schwer behandelbares, fachübergreifendes Symptom verschiedener Erkrankungen --> Diagnostik, Therapieeinleitung bzw. -begleitung, Koordination mit anderen Fachkollegen.

 

Venen:

Begutachtung der venösen Situation an den Beinen mit besonderem Augenmerk auf die Knöchelregion, wo die klinischen Zeichen einer Venenschwäche (Schwellung, Verfärbung der Haut, Ekzem, etc....) als erstes erkennbar sind, woraus sich bei Nichtbeachtung mit der Zeit im schlimmsten Fall das gefürchtete „offene Bein“ als Endstadium entwickeln kann; Besprechung von konservativen („Lifestyle“-Veränderung, Kompressionstherapie, Medikamente) und allfälligen interventionellen Therapie-möglichkeiten.

Geplant ab Mai 2014: Erstellen eines Venenstatus mittels Ultraschalluntersuchung; Schaumverödung von Krampfadern.

 

Autoimmunerkrankungen:

Hierbei richtet sich das Immunsystem fälschlicherweise gegen körpereigene Strukturen. Bei zahlreichen Formen ist das Hautorgan haupt- oder mitbetroffen. Diese Erkrankungen sind leider nicht heilbar und bedürfen oftmals einer lebenslänglichen Therapie mit Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken. Dabei ist eine kontinuierliche Überwachung und Anpassung der Therapie erforderlich, da sie in der Regel nicht frei von Nebenwirkungen ist --> Therapiebegleitung.