HNO

OA Dr. Günter Klampfer

Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten

Termine online und nach telefonischer Vereinbarung unter 01 890 45 20

Bitte wählen Sie bei einer Online-Terminbuchung unbedingt die richtige Terminart, da sich dies wesentlich für die für Sie reservierte und für die Behandlung nötige Zeit auswirkt. Bei Buchung einer falschen Terminart kann möglicherweise die gewünschte Behandlung nicht durchgeführt werden.

Beschwerden und Krankheiten, wie z. B. Mandelentzündungen, Mittelohrentzündungen, Trommelfellverletzungen, Schnarchen, Schnupfen, Schwerhörigkeit, Tinnitus, Heiserkeit und Husten, Schwindel, Nebenhöhlenentzündungen oder Allergien, behandle ich auf Basis meiner langjährigen Erfahrung nach modernstem schulmedizinischen Standard und mit Ihnen abgestimmt auch mit alternativ-medizinischen Methoden wie Akupunktur.

Mir ist wichtig, dass Sie sich persönlich und fachlich kompetent betreut fühlen, dass Sie meiner operativen Routine vertrauen und Sie von meiner Erfahrung profitieren können. Sie als Patient und Mensch stehen im Mittelpunkt meiner Beratung und Behandlung, deren Inhalte klar auf Ihre Anforderungen und Wünsche ausgerichtet werden.

Als Hals-Nasen-Ohren-Facharzt stehe ich Ihnen in allen Belangen rund um Mundhöhle, Rachen, Nase, Luftwege, Speiseröhre, Kehlkopf und Ohren zur Verfügung. Ich bin Oberarzt an der HNO-Klinik im SMZ Ost Wien, Donauspital, habe ein Notarzt- und Akupunkturdiplom und bin spezialisiert auf die Bereiche Audiologie (Hörstörungen), Pädaudiologie (Hörstörungen bei Kindern), Allergologie, Schnarchen und Onkologie (Krebsheilkunde).

Leistungen:

 

HNO Untersuchungen:

Bei einer HNO-Untersuchung begutachte ich Ihre Mundhöhle, Ihren Rachen, den Kehlkopf, den vorderen und hinteren Teil der Nase sowie Ihre Ohren und Ihren Hals. Vor der Untersuchung stelle ich Ihnen Fragen zu Ihrer Krankenvorgeschichte und Sie beschreiben mir Ihre Beschwerden. Die Untersuchung geht schnell und ist schmerzlos. Sie dient der Erkennung von Krankheiten und Funktionsstörungen.

 

Audiometrie:

Mit einer Audiometrie messe ich in einem speziellen schallgedämpften Raum Ihr Hörvermögen und stelle Art und Umfang einer eventuellen Hörschädigung fest. Wenn Sie eine Schwerhörigkeit bei sich vermuten, ist eine rasche Abklärung mittels Audiometrie sehr von Vorteil. Denn je früher Ihre Hörschädigung diagnostiziert wird, desto schneller kann eine Therapie eingeleitet und damit ein nachhaltiger Verlust Ihres Hörvermögens eher verhindert werden, als wenn Sie den Gang zum Spezialisten auf die lange Bank schieben.

 

Tympanometrie:

Die Tympanometrie dient der Messung der Mittelohrfunktion. Dabei wird der Druck im Mittelohr analysiert. Anhand der Ergebnisse kann ich feststellen, ob Ihr Mittelohr an der Entstehung Ihrer Beschwerden, Ihrer Erkrankung beteiligt ist. Die Messung erfolgt in wenigen Sekunden vollautomatisch, ohne dass Sie etwas tun müssen.

 

Hörgeräteberatung:

Es gibt verschiedene Arten von Hörgeräten, wobei nicht jedes Gerät für jede From von Schwerhörigkeit geeignet ist. Eine verkaufsneutrale, fachkundige Beratung bei der Auswahl eines Hörgerätes halte ich für sehr wichtig. Denn ein Hörgerät sollte Ihre persönlichen Anforderungen möglichst perfekt erfüllen, um letztlich im Alltag für mehr Hör- und damit mehr Lebensqualität für Sie zu sorgen.

 

Schwindelabklärung:

Schwindelbeschwerden kann man nur dann richtig in den Griff bekommen, wenn man die Ursache für den Schwindel erkundet. Nur dann ist eine gezielte und nachhaltig erfolgreiche Therapie möglich. Die Ursachen für Schwindel sind allerdings sehr vielfältig: Durchblutungsstörungen des Gehirns, Herzkreislauferkrankungen,

Wirbelsäulenprobleme, Nebenwirkungen von Medikamenten, Nervenerkrankungen, usw. Rund ein Drittel der Schwindelbeschwerden sind auf Erkrankungen des Ohres zurück zu führen. Um abzuklären, welche Ursache Ihre Schwindelprobleme haben, nehme ich mir ausreichend Zeit und bespreche zunächst mit Ihnen, unter welchen Umständen der Schwindel einsetzt und wie lange er dauert.

Daraus kann ich bereits erste Schlüsse ziehen und mit verschiedenen Untersuchungen, z. B. einem Hörtest oder diversen Funktionsprüfungen, die genaue Ursache Ihres Schwindels lokalisieren. Ist das geschafft, können wir Ihre Therapie festlegen und umsetzen.

 

Tinnitusdiagnostik:

Wenn Sie Geräusche in Ihrem Ohr hören, die andere nicht wahrnehmen, und die Sie dauerhaft belasten, dann gehören Sie zu jenen 10 bis 20 % der Bevölkerung, die an Tinnitus leiden. Es gibt verschiedene Formen des Tinnitus und unterschiedlichste Ursachen für diese Krankheit. Es kann ein organischer Grund vorliegen, wie etwa eine Mittelohrerkrankung, oder aber andere Faktoren liegen Ihren Beschwerden zugrunde. Dementsprechend gibt es verschiedenste Untersuchungen, mit denen Tinnitus diagnostiziert werden kann. Ich stimme das Untersuchungsprogramm individuell auf Sie ab und empfehle Ihnen anhand der Ergebnisse die für Sie sinnvollste Therapie.

 

Endoskopische Untersuchungen:

Endoskopische Untersuchungen, also die Untersuchung von Hals, Nase und Ohren mit modernen lichtstarken Optiken, gehen schnell und sind für Sie schmerzfrei. Sie erlauben mir eine exakte Beurteilung der Situation und dementsprechend eine passgenaue Therapieempfehlung.

 

Krebs-Vorsorgeuntersuchungen:

Wie für alle anderen Krebsarten auch, gilt für Tumorerkrankungen im Kopf-Hals-Bereich, dass das rechtzeitige Erkennen der Krankheit sehr wichtig für den Therapieerfolg ist. Wenn Sie Raucher oder Passivraucher sind, Alkohol trinken, älter als 40 Jahre sind, an Sodbrennen leiden, sie atemwegsschädigenden Stoffen ausgesetzt sind oder in Ihrer Familie bereits Tumorerkrankungen in diesem Bereich vorgekommen sind, empfehle ich Ihnen eine Vorsorgeuntersuchung. Dabei kontrolliere ich Mundhöhle, Nase, Rachen und Kehlkopf sowie per Ultraschall auch die Speicheldrüsen und die Schilddrüse.

 

Allergieaustestung und -therapie:

Wenn Sie Symptome wie Nies- und Juckreiz, Rötungen, Schwellungen an Augen und Nase, Tränen und Schnupfen oder Hustenreiz und Atemnot an sich bemerken, sollten Sie eine Allergieaustestung machen lassen. Die meisten Allergien können heute durch verschiedene Diagnoseverfahren (z. B. Bluttest, Hauttest) sicher erkannt werden. Zudem achte ich bei der Hals-Nasen-Ohren-Untersuchung in Sachen Allergie auf mögliche Veränderungen der Schleimhäute und auf die anatomischen Verhältnisse im Nasenrachen und im Schlundbereich. Denn Allergiebeschwerden sind deutlich schlimmer, wenn etwa die Nasenscheidewand verkrümmt ist oder Ihre Nasennebenhöhlen chronisch entzündet sind.

Die Austestung startet mit einem ausführlichen Gespräch über Ihre Beschwerden. Dann führen wir die bei Ihnen notwendigen Tests durch und ich empfehle Ihnen anhand der Ergebnisse eine für Sie passende Therapie. Das kann die Einnahme von Medikamenten sein, die Durchführung einer spezifischen Immuntherapie oder eine Akupunkturbehandlung. Ich begleite und betreue Sie umfassend, von der Diagnose bis zum Ende der Therapie.

 

Akupunktur:

Die in China schon seit Jahrtausenden angewandte Behandlungsmethode ist heute längst ein anerkannter Teil der modernen Medizin. Bei der Akupunktur werden bestimmte Körperpunkte durch dünne Nadeln gereizt und so der Energiefluss angeregt. Die Akupunktur hat keine negativen Nebenwirkungen und ist durch die speziell geschliffenen Nadeln, die dabei eingesetzt werden, schmerzarm für Sie.

In meinem Fachbereich ist die Akupunkturtherapie für die Behandlung von verschiedensten Beschwerden und Krankheiten geeignet, z. B. bei Allergien, Tinnitus, Hörsturz, Geruchsstörungen, Schwindel, chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen, Schnupfen und Kopfschmerzen. Je nach Krankheit/Beschwerde sind vier bis zehn Therapiesitzungen von jeweils rund einer halben Stunde notwendig, um den gewünschten Erfolg zu erzielen. Gleichzeitig beeinflusst die Akupunktur Ihr Immunsystem positiv und aktiviert die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers.

 

HNO Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen:

Ab der Geburt Ihres Kindes sind im Rahmen des Mutter-Kind-Pass-Programmes zehn Untersuchungen vorgesehen, mit denen die gesunde Entwicklung Ihres Kindes überprüft wird. Eine davon betrifft den Hals-Nasen-Ohren-Bereich. Ich führe diese Untersuchung gerne an Ihrem Kind durch. Dabei inspiziere ich die Ohren, die Nasenhöhle sowie Mund und Rachen.

Bei den Ohren schaue ich auf Veränderungen an der Ohrmuschel und an den Gehörgängen und beurteile das Trommelfell. Bei der Nase und im Rachenraum achte ich in erster Linie darauf, entzündliche Erkrankungen zu entdecken. Wichtig ist auch die Kontrolle des Hörvermögens Ihres Kindes, denn Hörstörungen können die Sprachentwicklung beeinträchtigen.

 

Ärztliches Attest:

Nach einer entsprechenden Untersuchung erhalten Sie von mir alle Arten von HNO-Facharzt-Attesten, die Sie für amtliche Zwecke (z. B. Führerschein, Versicherungen, Behörden, Schulen) oder für Beruf, Hobbies und Sportaktivitäten (Tauchtauglichkeit) benötigen.

 

Schnarchuntersuchung:

Das Schnarchen entsteht durch eine Verengung der oberen Atemwege. Gesundheitlich harmlos ist es, wenn Sie nur gelegentlich schnarchen und dabei ruhig weiter atmen. Wenn Sie aber unregelmäßig und unverhältnismäßig laut schnarchen und dabei auch längere Atemstillstände haben, sollten Sie Ihr Schnarchen unbedingt genau abklären lassen.

Bei der Schnarchabklärung führe ich eine komplette HNO-Untersuchung durch – allerdings mit besonderem Augenmerk auf die oberen Atemwege, die für das Schnarchen verantwortlich sind. Ich untersuche die Nasenhöhle und den Nasenrachenraum und prüfe, ob es krankhafte Veränderungen gibt, die das Schnarchen eventuell hervorrufen könnten. Wenn die Ursache für Ihr Schnarchen gefunden ist, bespreche ich mit Ihnen eine für Sie passende Therapie und begleite Sie in der Durchführung der Behandlung.

 

Riech- und Geschmacksprüfung:

Geruchs- und Geschmacksstörungen sind oftmals die Folge von verschiedenen Erkrankungen (z. B. grippalen Infekten, chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen, Nasenpolypen, etc.), von Unfällen (z. B. mit Schädel-Hirn-Trauma) oder haben anatomische Ursachen (z. B. schiefe Nasenscheidewände). Vor allem bei Geruchsstörungen, die wesentlich häufiger als Geschmacksstörungen sind, sinkt die Lebensqualität deutlich, da weder positiv besetzte Gerüche wie etwa jene von Mahlzeiten, noch gefährliche wie etwa von Rauch oder Gas richtig wahrgenommen werden können.

Eine gezielte Abklärung und Therapie kann hier Abhilfe schaffen. Bei der Geschmacksprüfung träufle ich Ihnen die vier Geschmacksrichtungen, die die Zunge wahrnehmen kann – süß, sauer, salzig und bitter – auf die Zunge und Sie ordnen sie zu. Bei der Geruchsprüfung biete ich Ihnen verschiedene Gerüche aus Testfläschchen an und bitte Sie, diese zu benennen. Sobald die Störung im Detail festgestellt ist und wir die Ursache erkannt haben, kann ich Ihnen eine passende Therapie empfehlen. So können etwa Nasenpolypen operativ korrigiert werden. Je nach Ursache bieten sich aber auch andere Therapiemaßnahmen, z. B. homöopathische Behandlungen, an.

 

Operationsleistungen:

Prä- und postoperatives Management:

Ich betreue Sie rundum, wenn Sie sich einer Operation unterziehen müssen. Ich bereite jeden notwendigen Schritt im Vorfeld der Operation für Sie vor und informiere Sie umfassend über alles Wichtige, wie etwa über den Verlauf der Operation, die Narkose, Schmerzen, etc. Und selbstverständlich stehe ich Ihnen auch für Ihre individuellen und ganz persönlichen Fragen und Ängste zur Verfügung.

Wichtig ist, dass Sie sich bestens versorgt wissen. Nach der Operation kümmere ich mich um die Nachsorge, leite, wenn nötig, Maßnahmen ein, um eventuelle postoperative Schwierigkeiten zu beheben und kümmere mich um Ihr Erholungs- bzw. Rehabilitationsprogramm.

 

Tonsillektomie / Tonsillotomie:

Die Tonsillektomie (die vollständige Entfernung der Gaumenmandeln) bzw. die Tonsillotomie (die Teilentfernung der Gaumenmandeln) gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen im HNO-Bereich. Notwendig wird diese Operation, wenn Sie über einen längeren Zeitraum Mandelentzündungen haben, Ihre Mandeln vergrößert sind und Ihnen dadurch das Atmen erschwert wird oder der Verdacht auf eine bösartige Erkrankung der Mandeln besteht. Die Operation dauert ca. eine halbe Stunde und wird stationär durchgeführt. D. h. Sie müssen mit einem Krankenhausaufenthalt von ein paar Tagen rechnen.

 

Adenotomie:

Die Adenotomie ist die operative Entfernung der vergrößerten Rachenmandel. Diese Operation wird typischerweise bei Kindern durchgeführt, die aufgrund der vergrößerten Rachenmandel an häufigen Mittelohrentzündungen und stark behinderter Nasenatmung leiden. Ist die Rachenmandel entfernt, erfolgt rasch eine Linderung der Beschwerden. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt, u. z. mit speziellen Instrumenten durch den Mund. Parazentese, Paukendrainage: Ein Trommelfellschnitt (Parazentese) wird oft bei Kindern durchgeführt, wenn diese an häufig auftretenden Mittelohrergüssen leiden.

Die Operation erfolgt bei Kindern in Vollnarkose, bei Erwachsenen in Lokalanästhesie. Unter einem Ohrmikroskop mache ich einen kleinen Schnitt ins Trommelfell und sauge das Sekret aus dem Mittelohr ab. Manchmal ist es auch notwendig, ein Metallröhrchen in den Schnitt einzulegen, um das Mittelohr von außen zu belüften (Paukendrainage). Der Schnitt im Trommelfell heilt in der Regel nach einigen Wochen von selbst. Ein eingelegtes Röhrchen kontrolliere ich nach der Operation regelmäßig. Meistens fällt es von selbst aus dem Trommelfell, ganz selten muss es operativ entfernt werden.

 

Nasenscheidewandoperation:

Diese Operation wird dann notwendig, wenn eine angeborene oder durch einen Unfall zugezogene Verkrümmung der Nasenscheidewand zu Behinderungen bei der Nasenatmung, zu Entzündungen der Nebenhöhlen oder zu Nasenbluten führt und daher korrigiert werden muss. Die Operation erfolgt in Vollnarkose, die Risiken sind aber gering und es bleiben keine äußerlich sichtbaren Narben zurück.

 

Nasennebenhöhlenoperationen:

Wenn Sie an einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung leiden, die Sie mit Medikamenten nicht in den Griff bekommen, kann eine Nasennebenhöhlenoperation Abhilfe schaffen. Auch bei Tumoren oder gutartigen Wucherungen wird dieser chirurgische Eingriff durchgeführt. Im Vorfeld der Operation untersuche ich Sie genau und stelle fest, welche Bereiche befallen sind. Der Eingriff findet durch die Nase hindurch statt, dauert rund 90 Minuten und wird unter Narkose durchgeführt.

 

Speicheldrüsenentfernungen:

Chronische Entzündungen, Steinbildungen und Geschwülste an den Speicheldrüsen machen oftmals die teilweise oder vollständige Entfernung der betroffenen Speicheldrüsen notwendig. Die Art der Operation hängt von der genauen Speicheldrüsenerkrankung ab. Speicheldrüsensteine etwa können durch eine Zertrümmerung beseitigt werden, die Unterkieferspeicheldrüse aber muss mit einem Schnitt von außen entfernt werden. Nach der Diagnose Ihrer Speicheldrüsenerkrankung informiere ich Sie umfassend über die Art der Operation, bereite diese umsichtig vor und betreue Sie auch danach bis zur vollständigen Genesung.

 

Halszysten, Lymphknotenentfernung am Hals:

Halszysten sind Fehlentwicklungen, die sich entweder aus dem Schilddrüsengang oder den Organen im Halsbereich heraus bilden. Da sie sich nicht von selbst zurück bilden und nicht durch Medikamente oder andere Therapien behandelbar sind, müssen sie zumeist durch eine Operation entfernt werden. Die Operation erfolgt in Vollnarkose und wird durch einen Schnitt am Hals durchgeführt. Schwellungen der Lymphknoten sind häufig und haben unterschiedliche Ursachen. Bei vorübergehenden Infektionen ist die Schwellung harmlos und klingt von selbst ab. Es können aber auch Tumorabsiedlungen der Grund für die Schwellung sein oder bösartige Lymphknotentumore. Um die Ursache zweifelsfrei festzustellen und um mögliche Risiken auszuschließen, kann eine Entfernung der betroffenen Lymphknoten oder eine Probenentnahme notwendig werden. Der Eingriff wird unter örtlicher Betäubung oder in Narkose und mit einem Hautschnitt durchgeführt. Das entnommene Gewebe wird zur Untersuchung in ein Labor verschickt. Wenn das Ergebnis vorliegt, spreche ich es mit Ihnen durch und leite eventuell notwendige weitere Behandlungsschritte ein.

 

Stimmbandoperationen:

Stimmbandoperationen werden dann durchgeführt, wenn der betroffene Patient aufgrund von Knötchen, Polypen oder entzündlichen Schwellungen an chronischer Heiserkeit leidet und diese mit anderen Therapiemaßnahmen nicht erfolgreich behandelt werden konnte. Die Operation an den Stimmbändern erfolgt in Vollnarkose. Danach muss Ihre Stimme rund eine Woche absolut ruhen, dann ist sie aber wieder normal belastbar.

 

Abklärung und Therapie von Lippen-, Zungenbändchen:

Ein zu kurzes Lippenbändchen erzeugt häufig eine Zahnlücke zwischen den beiden oberen Frontzähnen und verursacht dadurch bei Kindern Artikulationsprobleme und somit eine gestörte Sprachentwicklung. Ähnliche Auswirkungen hat ein zu straffes Zungenbändchen, das die Bewegungsfreiheit der Zunge einschränkt. Durch eine einfache Operation sind beide Probleme in den Griff zu kriegen.

 

Schnarchverbessernde Operationen:

Bei sehr starkem Schnarchen oder in Fällen von Schlaf-Apnoe kann häufig eine Operation helfen. Je nach Patient individuell werden dabei z. B. vom Gaumensegel und von den Gaumenbögen Gewebe abgetragen und die Gaumenmandeln sowie das Gaumenzäpfchen entfernt. Auch eine Verkürzung des Gaumensegels kann hilfreich sein, oder die Operation von anderen Bereichen (z. B. Polypen, Fehlstellungen der Nasenscheidewand), die die Atmung behindern und so das Schnarchen auslösen.