Orthopädie

OÄ Dr. Sabine Stelzig

Fachärztin für Orthopädie und
orthopädische Chirurgie

Termine online und nach telefonischer Vereinbarung unter 01 890 45 20

Bitte wählen Sie bei einer Online-Terminbuchung unbedingt die richtige Terminart, da sich dies wesentlich für die für Sie reservierte und für die Behandlung nötige Zeit auswirkt. Bei Buchung einer falschen Terminart kann möglicherweise die gewünschte Behandlung nicht durchgeführt werden.

Als Fachärztin für Orthopädie habe ich mir zum Ziel gesetzt, Störungen des Bewegungs- und Stützapparates möglichst umfassend zu behandeln. Ich bin als Oberärztin im Herz-Jesu-Spital in Wien tätig und weiß daher aus der täglichen Praxis, wie wichtig es ist, Ihren Beschwerden sehr genau auf den Grund zu gehen, alle notwendigen Untersuchungen durchzuführen und darauf aufbauend einen auf Ihre Erkrankung und Ihre Anforderungen ausgerichteten Therapieplan zu erstellen.

Neben meinem Facharztdiplom für Orthopädie und orthopädische Chirurgie verfüge ich auch über einen Abschluss in Allgemeinmedizin sowie über ein Diplom für Manuelle Medizin/Chiropraktik und für Sportmedizin. Durch diese Ausbildungen und meine jahrelange Erfahrung kann ich aus dem in der Orthopädie sehr breiten Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten die für Sie ideale konservative oder operative Therapiemethode empfehlen und auch durchführen. Wichtig ist dabei vor allem, dass Sie die für Sie beste Behandlung erhalten.

Leistungen:

Konservative Orthopädie:

Mit den Methoden der konservativen, also der nicht-operativen, Orthopädie behandle ich Form- und Funktionsstörungen des Stütz- und Bewegungsapparates, um Schmerzen zu nehmen, den Fortschritt chronischer Erkrankungen zu bremsen sowie Ihre Mobilität wieder herzustellen und damit Ihre Lebensqualität zu erhöhen. Allen Behandlungen voraus geht ein ausführliches Gespräch mit Ihnen, gefolgt von den notwendigen Untersuchungen, durch die ich die genaue Ursache Ihrer Beschwerden feststelle. Die konservative Orthopädie bietet mir eine ganze Reihe von bewährten Behandlungsmaßnahmen, sodass ich, mit Ihnen abgestimmt, die für Sie optimale Therapie einsetzen kann. In jedem Fall ist es mein oberstes Ziel, Ihnen schnell und schonend Ihre Schmerzen zu nehmen und Ihre Mobilität wieder herzustellen.

 

Manuelle Medizin und Chiropraktik:

Wenn Sie an einer Funktionsstörung eines Gelenks leiden, v. a. im Wirbelsäulenbereich, behandle ich Sie gerne mit den Methoden der Manuellen Medizin bzw. Chiropraktik. Sie dient dazu, mit verschiedenen Handgrifftechniken Blockaden an Gelenken und Muskelverspannungen zu lösen. Die Manuelle Medizin ist hervorragend geeignet, um Ihnen Schmerzen zu nehmen und Funktionsstörungen zu verringern oder ganz zu beseitigen.

 

Orthopädische Schmerztherapie:

Durch:

- Infusionen

- Infiltrationen (auch epidural), Nervenwurzelblockaden

- Intraartikuläre und intramusculäre Injektionen

- Neuraltherapie

Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität des Betroffenen massiv. Patienten mit chronischen Schmerzen bedürfen besonderer Aufmerksamkeit und wenn möglich rascher Hilfe. Je nach Krankheitsausprägung kann ich Ihre Schmerzen mit Infusionen (also durch die intravenöse Verabreichung von schmerzstillenden und entzündungshemmenden Medikamenten), Infiltrationen (das sind Injektionen direkt am Schmerzort) oder durch eine Neuraltherapie (das ist die Injektion von örtlichen Betäubungsmitteln) reduzieren bzw. beseitigen. Bei starkem Wirbelsäulenschmerz gibt es auch die Möglichkeit, Nervenwurzelblockaden zu setzen, wobei die Medikation direkt an die Nervenaustrittsstelle verabreicht wird. Die Dauer einer solchen Behandlung hängt von Ihrem individuellen Krankheitsbild und der Entwicklung nach Beginn der Behandlung ab und wird mit Ihnen besprochen und beschlossen.

 

Einlagen, orthopädische Schuhe:

Fußfehlstellungen können oftmals korrigiert bzw. können Schmerzen bereits durch das Tragen entsprechenden Schuhwerks gelindert werden. Durch meine Untersuchungen stelle ich die Ursachen Ihrer Beschwerden fest und verordne Ihnen je nach Ihrem Bedarf z. B. Schuheinlagen, orthopädische Schuhe oder die Zurichtung von Konfektionsschuhen.

 

Schienen-, Bandagenversorgung, Stützbehelfe, Hilfsmittel:

Oftmals benötigen Patienten Hilfsmittel (z. B. Schienen, Bandagen, Gehstöcke, Rollstühle, etc.), um Ihre orthopädischen Beschwerden in den Griff zu bekommen. Ich berate Sie persönlich und individuell zu den Möglichkeiten, die sich Ihnen für Ihr Beschwerdebild anbieten und stehe Ihnen für die Verordnung und Anpassung dieser Hilfsmittel gerne zur Verfügung. Ziel ist es, dass Sie durch diese Versorgung Ihren Alltag selbständig bewältigen können.

 

Osteoporose Diagnostik und Therapie:

Osteoporose, im Volksmund auch Knochenschwund genannt, ist eine chronisch fortschreitende Erkrankung, die zu einer Verringerung der Knochendichte und zu poröser Knochenstruktur führt. In der Folge werden die Knochen instabil und es kommt leichter zu Brüchen. Am besten diagnostizieren lässt sich eine Osteoporose mit einer Knochendichtemessung. Ich lege großen Wert auf eine sehr gründliche Diagnose, um die auslösenden Ursachen und den Schweregrad der Erkrankung möglichst genau festzustellen. Denn darauf basiert die Entscheidung, welche Art der Behandlung für Sie am besten geeignet und am erfolgversprechendsten ist. Die Therapie konzentriert sich einerseits auf die Krankheit selbst, andererseits auf ihre Auswirkungen, wie etwa Schmerzen oder Knochenbrüche, und gegebenenfalls auch auf Grunderkrankungen (z. B. Hormonmangel oder chronische Nierenerkrankungen), die die Osteoporose auslösen können. Die Osteoporose selbst kann medikamentös behandelt werden. Idealerweise kombiniert man diese Therapie mit speziellen Trainingsmaßnahmen zum Muskelaufbau. Die durch die Osteoporose entstehenden Schmerzen können ebenfalls medikamentös oder durch physikalische Therapie (z. B. Massagen) gelindert werden.

 

Sportorthopädische Beratung:

Sportliche Aktivität ist wichtig zur Vorbeugung von Erkrankungen und hilft auch oft bei der Behandlung von Beschwerden. Sport hält Körper und Geist fit und trägt zum Wohlbefinden bei. Speziell, wenn Sie mit Sport den Beschwerdeverlauf positiv beeinflussen möchten oder nach einer langen Pause wieder mit Sport beginnen, empfiehlt sich eine individuelle Sportberatung. Aber auch, wenn Sie Trainingsanfänger sind, ist es wichtig, die für Sie richtige Sportart auszuwählen. Bei Leistungssportlern bieten sich hingegen eine Beurteilung der Leistungsgrenzen sowie eine Beratung zur Trainingsoptimierung an. Ich führe gerne eine persönliche Leistungsdiagnose bei Ihnen durch, empfehle Ihnen eine passende Sportart und gebe Ihnen Tipps zur Vermeidung von Überlastungsschäden.

 

Operative Orthopädie:

Wenn die Möglichkeiten der konservativen Orthopädie ausgeschöpft sind, wird häufig ein operativer Eingriff notwendig. Durch meine langjährige Erfahrung und tägliche Praxis können Sie sich voll auf die Präzision meiner chirurgischen Routine verlassen. Meine Tätigkeit als Oberärztin am Herz Jesu Krankenhaus, 1030 Wien, ermöglicht Ihnen eine persönliche Betreuung rund um den operativen Eingriff sowie ein breites Behandlungsspektrum und durch den Zubau eines zusätzlichen neuen Operationssaales eine rasche Terminvergabe. Besonders wichtig ist es mir, auf Ihre individuellen Anforderungen und Wünsche, aber auch auf Ihre Ängste und Sorgen, einzugehen und die für Sie bestmögliche Therapie zu finden.

 

Arthroskopische Eingriffe (= Knopflochchirurgie):

Arthroskopische bzw. minimal-invasive Operationen, die nur durch kleine Schnitte durchgeführt werden, dienen in erster Linie der Operation von Knie-, Schulter-, Hand- und Sprunggelenk. Für Sie als Patient sind diese Operationen von Vorteil, da große Narben vermieden werden und in der Regel auch die Genesung schneller verläuft.

 

Endoprothesenimplantation (= künstlicher Gelenksersatz ):

Durch das Einsetzen eines künstlichen Gelenksersatzes kann man die Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit des betroffenen Gelenks wieder herstellen und Sie werden frei von Schmerzen. Notwendig wird der Ersatz eines Gelenks immer dann, wenn das Gelenk massiv abgenützt ist. Heute stehen sehr hochwertige Implantate zur Verfügung, die üblicherweise auch minimal-invasiv (sprich durch kleine Operationszugänge) eingesetzt werden können. Ich berate und betreue Sie gerne rundum. Wir besprechen ausführlich die Operationsmethode, die notwendige Nachbehandlung und die geplanten Rehabilitationsmaßnahmen und ich beantworte selbstverständlich auch alle Ihre Fragen umfassend.

 

Schulter:

Rotatorenmanschettenruptur - arthroskopische Naht:

Die Rotatorenmanschette besteht aus vier Muskeln, die vom Schulterblatt zum Oberarmkopf reichen und dort mit ihren Sehnen ansetzen. Durch einen Unfall oder durch Verschleiß aufgrund hoher Beanspruchung kann es zu einem Riss an einer oder mehrerer Sehnen kommen. Durch die Operation werden die betroffenen Sehnen wieder am Oberarmknochen befestigt, Ihnen als Patient werden damit die Schmerzen genommen und Sie bekommen Kraft und Beweglichkeit Ihrer Schulter zurück.

 

Impingement (= Schulterengpasssyndrom) - arthroskopische Dekompression:

Diese Operation dient der Erweiterung des Bereichs unterhalb des Schulterdachs. Dadurch kann die darunter liegende Rotatorenmanschette wieder normal gleiten. Instabilität: Das Schultergelenk wird relativ häufig ausgerenkt, z. B. beim Sport, oder durch Stürze auf den ausgestreckten Arm. Passiert das immer wieder, so spricht man von einer Instabilität. Zur Stabilisierung eines solchen Schultergelenks ist eine Operation notwendig. Ebenso, wenn durch die Ausrenkung Knochen, Sehnen, Nerven oder Blutgefäße verletzt worden sind. Bei der Operation verstärke ich die Knochen, Bänder und Muskeln, welche die Schulter stabilisieren oder, wenn nötig, werden sie wieder hergestellt. Darüber hinaus biete ich die arthoskopische oder offene Stabilisierung durch Verstärkung des Kaselbandapparates und eine eventuelle Anlagerung von körpereigenem Knochenmaterial.

  

Kalkschulter - arthroskopische Kalkdepotentfernung:

Hierbei handelt es sich um Kalkablagerungen im Sehnenmaterial des Schultergelenks. Diese erzeugen bei Entzündung starke Schmerzen, vor allem bei Überkopf-und Drehbewegungen, jedoch auch nachts. Wenn konservative Therapiemaßnahmen nicht mehr helfen, wird ein operativer Eingriff in Form einer arthroskopischen Kalkentfernung notwendig.

 

Gelenksteife - arthroskopische Lösung von Verwachsungen:

Als frozen shoulder oder Schultergelenksteife bezeichnet man eine weitgehend schmerzbedingte Aufhebung der Schulterbeweglichkeit. Im Anfangsstadium dominiert ein zunehmender Bewegungsschmerz mit nächtlicher Verschlechterung. Dieser lässt in einem späteren Stadium nach, jedoch kommt es im Anschluss zu einer deutlichen Zunahme der Bewegungseinschränkung. Diese kann sich nach Zurückbilden der entzündlichen Veränderungen an der Gelenkskapsel bessern. Unterstützt wird dies durch konservative Therapiemaßnahmen, wie Physikalische Therapie, Heilgymnastik und Infiltrationen. Falls der Heilungserfolg ausbleibt, wird ein operativer Eingriff in Form einer arthroskpischen Lösung der Verwachsungen notwendig.

 

Arthrose - arthroskopische Knorpelglättung, Entfernung freier Gelenkskörper, Endoprothese:

Der Gelenksknorpel ermöglicht als druckelastische Auflage die möglichst reibungsfreie Bewegung unserer Gelenke. Wird diese glatte Oberfläche durch einen Defekt oder durch Dauerabrieb beschädigt, kann die Funktion der Gelenke erheblich gestört sein. Ein akuter Schaden kann durch ein Trauma, zum Beispiel im Rahmen einer Sportverletzung, oder in Form einer Abnützung entstehen. Neben konservativen knorpelaufbauenden Maßnahmen ist eine Sanierung der Primärverletzung, welche den Knorpel schädigt, sowie eine arthroskopische Glättung oder Anfrischung anzuraten. Falls die Abnützung jedoch schon zu weit fortgeschritten ist, kann ein künstlicher Gelenksersatz notwendig werden.

 

Ellenbogen:

Epicondylitis (= Tennis- bzw. Golferellenbogen) – Lösung des schmerzhaften Sehenansatzes:

Der Tennisellbogen ist eine entzündliche Erkrankung im Bereich des Sehnenansatzes des Ellbogengelenks. Diese Erkrankung wird häufig durch Über- oder Fehlbelastungen verursacht und erzeugt Schmerzen bzw. Bewegungseinschränkung im betroffenen Arm. In hartnäckigen chronischen Fällen kann eine Operation helfen, die Ellbogenfunktion und Schmerzfreiheit wieder herzustellen.

 

Sulcus nervi ulnaris Syndrom (= Nerveneinklemmungssyndrom) – Nervendekompression:

Bei diesem Syndrom handelt es sich um eine Einengung des Ellennervs, welcher an der Innenseite des Ellenbogens zu den Fingern zieht. Dadurch entstehen Gefühlsstörungen, Kribbeln und Schmerzen im Bereich des Ring- und Kleinfingers. In den meisten Fällen wird, nachdem eine Nervenleitgeschwindigkeitsmessung durchgeführt wurde, eine operative Spaltung des einengenden Gewebes notwendig. Dadurch erholt sich der Nerv und Sie werden von Ihren Beschwerden befreit.

 

Arthrose – arthroskopische Knorpelglättung, Entfernung freier Gelenkskörper, Endoprothese:

Der Gelenksknorpel ermöglicht als druckelastische Auflage die möglichst reibungsfreie Bewegung unserer Gelenke. Wird diese glatte Oberfläche durch einen Defekt oder durch Dauerabrieb beschädigt, kann die Funktion der Gelenke erheblich gestört sein. Ein akuter Schaden kann durch ein Trauma, zum Beispiel im Rahmen einer Sportverletzung, oder in Form einer Abnützung entstehen. Neben konservativen knorpelaufbauenden Maßnahmen ist eine Sanierung der Primärverletzung, welche den Knorpel schädigt, sowie eine arthroskopische Glättung oder Anfrischung anzuraten. Falls die Abnützung jedoch schon zu weit fortgeschritten ist, kann ein künstlicher Gelenksersatz notwendig werden.

 

Hand:

Karpaltunnelsyndrom - Nervendekompression:

Entzündungen, Verletzungen oder degenerative Veränderungen führen zu einer Rückbildung bzw. zum Schwund der Daumenballenmuskulatur. Dadurch kommt es zu nächtlichen Gefühlsstörungen und Schmerzen bei den ersten drei Fingern sowie zu zunehmender Kraftlosigkeit. Grund: Der Mittelnerv ist eingeengt. Bei der Operation wird der Nerv entlastet und so bleibenden Schäden vorgebeugt.

 

Schnellender Finger - Ringbandspaltung:

Die Erkrankung betrifft die Beugesehnen eines oder mehrerer Finger, die sich verdicken. Dadurch kann der gestreckte Finger nicht mehr oder nur mit vermehrtem Kraftaufwand gebeugt werden. Beugen und Strecken des betroffenen Fingers erzeugt Schmerzen. Eine Spaltung der einengenden anatomischen Strukturen bringt Beschwerdefreiheit.

 

Tendovagintis De Quervain – Sehnendekompression durch Spaltung des 1. Strecksehnenfaches:

Diese auch Hausfrauendaumen genannte Krankheit, kann bei Überlastung, Sehnenscheidenreizung oder -entzündung entstehen. Sie führt zu einer Schwellung der Sehnenscheiden am daumenseitigen Handgelenk und zu Schmerzen, die bis in den Ellbogen ziehen können. In der Operation wird ein Teil der angeschwollenen Sehnenscheide entfernt und so eine nachhaltige Entlastung und Schmerzfreiheit herbeigeführt.

 

Ganglion - Entfernung:

Das Ganglion, auch Überbein genannt, stellt eine unter der Haut gelegene, meist gut sicht- und tastbare, mit zäher Flüssigkeit gefüllte Blase dar und geht von der Gelenkskapsel des Handgelenks oder einer der zahlreichen Sehnenscheiden, die das Handgelenk umgeben, aus. Ursächlich können eine Schwäche des Kapselgewebes, angeboren oder durch Verletzung, häufige Überlastung oder chronische Reizzustände des Handgelenks sein. Falls die Ursache im Inneren des Handgelenks zu finden ist, kann eine Handgelenksarthroskopie zusätzlich zur Entfernung des Ganglions nötig werden.

 

Rhizarthrose (= Daumensattelgelenksarthrose) – Sehnenplastik oder Endoprothese:

Unter Rhizarthrose versteht man eine Gelenksknorpelabnützung (Arthrose) im Bereich des Daumensattelgelenks. Dadurch entstehen Schmerzen, die im längeren Verlauf der Krankheit zunehmen können.

 

Dupuytren´sche Kontraktur – Entfernung von Knoten und Strängen:

Bei dieser Krankheit kommt es zu einer Wucherung des Bindegewebes der Handfläche und der Finger. Es wird immer dicker, bildet Knoten und Stränge und verkürzt sich. Dadurch werden die Finger immer mehr gekrümmt. Eine Operation wird üblicherweise dann durchgeführt, wenn einer oder mehrere Finger nicht mehr ganz gestreckt werden können oder wenn Schmerzen gelindert werden sollen. Das krankhaft veränderte Gewebe wird bei der Operation komplett entfernt.

 

Handgelenksarthrose – Versteifungsoperation oder Endoprothese:

Der Gelenksknorpel ermöglicht als druckelastische Auflage die möglichst reibungsfreie Bewegung unserer Gelenke. Wird diese glatte Oberfläche durch einen Defekt oder durch Dauerabrieb beschädigt, kann die Funktion der Gelenke erheblich gestört sein. Ein akuter Schaden kann durch ein Trauma, zum Beispiel im Rahmen einer Sportverletzung, oder in Form einer Abnützung entstehen. Neben konservativen knorpelaufbauenden Maßnahmen ist eine Sanierung der Primärverletzung, welche den Knorpel schädigt, sowie eine arthroskopische Glättung oder Anfrischung anzuraten. Falls die Abnützung jedoch schon zu weit fortgeschritten ist, kann ein künstlicher Gelenksersatz notwendig werden.

 

Hüfte:

Arthrose, Hüftnekrose, Dysplasie – Endoprothese:

Der Gelenksknorpel ermöglicht als druckelastische Auflage die möglichst reibungsfreie Bewegung unserer Gelenke. Wird diese glatte Oberfläche durch einen Defekt oder durch Dauerabrieb beschädigt, kann die Funktion der Gelenke erheblich gestört sein. Ein akuter Schaden kann durch ein Trauma, zum Beispiel im Rahmen einer Sportverletzung, oder in Form einer Abnützung entstehen. Neben konservativen knorpelaufbauenden Maßnahmen ist eine Sanierung der Primärverletzung, welche den Knorpel schädigt, sowie eine arthroskopische Glättung oder Anfrischung anzuraten. Falls die Abnützung jedoch schon zu weit fortgeschritten ist, kann ein künstlicher Gelenksersatz oder eine Versteifungsoperation notwendig werden.

 

Knie:  

Meniskusruptur – arthroskopische Naht oder Glättung/Entfernung:

Bei einem Meniskusriss wird meist eine der beiden Faserknorpelscheiben (Menisken) des Kniegelenkes beschädigt. Dies entsteht häufig durch übermäßige Beanspruchung, seltener durch gewaltsame Einwirkung, zum Beispiel beim Sport. Dadurch entstehen Schmerzen und im Extremfall Bewegungseinschränkung, häufiger an der Innenseite des Kniegelenkes und in der Kniekehle. Da ein Meniskusschaden den Knorpel im Kniegelenk nachhaltig schädigen und anhaltende Schmerzen verursachen kann, ist eine Sanierung mittels eines arthroskopischen Eingriffes angeraten. Dabei wird der gerissene Anteil genäht oder muss, falls eine Versorgung durch Naht nicht mehr möglich ist, entfernt werden.

 

Kreuzbandruptur:

Das vordere und hintere Kreuzband stabilisieren das Kniegelenk, zusammen mit anderen anatomischen Strukturen, bei jeder Bewegung. Kreuzbandverletzungen entstehen zumeist aufgrund indirekter Gewalteinwirkung. Vor allem bei Profisportlern oder bei trotz Heilgymnastik instabilen Kniegelenken (häufiges Wegknicken) kann eine Operation im Sinne eines Ersatzes durch körpereigenes Sehnenmaterial, notwendig werden.

 

Beinachsenfehlstellungen – korrigierende Umstellungen:

Arthrose – Knorpelglättung/-anfrischung, Entfernung freier Gelenkskörper:

Der Gelenksknorpel ermöglicht als druckelastische Auflage die möglichst reibungsfreie Bewegung unserer Gelenke. Wird diese glatte Oberfläche durch einen Defekt oder durch Dauerabrieb beschädigt, kann die Funktion der Gelenke erheblich gestört sein. Ein akuter Schaden kann durch ein Trauma, zum Beispiel im Rahmen einer Sportverletzung, oder in Form einer Abnützung bei Meniskusrissen, unbehandelten Kreuzbandrissen oder Fehlstellungen der Beinachse entstehen. Neben konservativen knorpelaufbauenden Maßnahmen ist eine Sanierung der Primärverletzung, welche den Knorpel schädigt, sowie eine arthroskopische Glättung oder Anfrischung anzuraten. Falls die Abnützung jedoch schon zu weit fortgeschritten ist, kann ein künstlicher Gelenksersatz oder eine Versteifungsoperation notwendig werden.

 

Mosaikplastik:

Bei kleineren Knorpeldefekten im Knie kann eine Mosaikplastik die Schmerzen nehmen und das Fortschreiten der Erkrankung stoppen. Dabei wird von einem weniger belasteten Teil des Kniegelenks ein Knorpel-Knochen-Zylinder entnommen und im geschädigten Bereich eingesetzt.

 

Sprunggelenk Arthrose – arthroskopische Knorpelglättung/-anfrischung, Entfernung freier Gelenkskörper, Versteifung oder Endoprothese:

Der Gelenksknorpel ermöglicht als druckelastische Auflage die möglichst reibungsfreie Bewegung unserer Gelenke. Wird diese glatte Oberfläche durch einen Defekt oder durch Dauerabrieb beschädigt, kann die Funktion der Gelenke erheblich gestört sein. Ein akuter Schaden kann durch ein Trauma, zum Beispiel im Rahmen einer Sportverletzung, oder in Form einer Abnützung entstehen. Neben konservativen knorpelaufbauenden Maßnahmen ist eine Sanierung der Primärverletzung, welche den Knorpel schädigt, sowie eine arthroskopische Glättung oder Anfrischung anzuraten. Falls die Abnützung jedoch schon zu weit fortgeschritten ist, kann ein künstlicher Gelenksersatz oder eine Versteifungsoperation notwendig werden.

 

Fuß:  

Hallux valgus (Schiefzehe, Frostballen) - Umstellung:

Die im Volksmund als Frostballen bekannte Deformierung des Vorfußes ist die häufigste Fußerkrankung. Die große Zehe steht dabei in Richtung Außenseite des Fußes ab. Zunächst entstehen dadurch keine Schmerzen, höchstens Beschwerden bei engen Schuhen, da der Fuß deutlich breiter wird. Wird aber das Großzehengrundgelenk abgenützt, können Beschwerden auftreten. Daher empfiehlt es sich, die Korrektur des Hallux valgus eher früher als später durchführen zu lassen, um das Gelenk gut zu erhalten.

 

Hallux rigidus (Steifzehe) – Teilresektion oder Versteifung:

Ein Hallux rigidus liegt vor, wenn das Großzehengrundgelenk Knorpelmasse verliert und dadurch einsteift. Die Folge sind schmerzhafte Knochenwucherungen, die häufig schmerzhafte Entzündungen im Großzehengrundgelenk erzeugen. Da konservative Behandlungsmethoden beim Hallux rigidus nicht erfolgversprechend sind, ist eine Operation das Mittel der Wahl, um wieder Schmerzfreiheit zu erreichen.

 

Hammerzehe/Krallenzehe – Teilresektion oder Versteifung:

Hammerzehen sind im Endgelenk maximal gebeugt, weil das Gelenk sich einkrümmt. Sie sind schmerzhaft und erzeugen häufig Blasen, Hornhaut und Hühneraugen. Durch einen chirurgischen Eingriff kann die Fehlstellung der Zehe korrigiert werden.

 

Metatarsalgie (Mittelfußschmerz) - Umstellung:

Diese Krankheit erzeugt Schmerzen an der Fußsohle im Vorfußbereich, weil dort eine chronische Druckbelastung bzw. -überlastung vorherrscht, die z. B. durch einen Spreizfuß bei Bandermüdung hervorgerufen werden kann. Operiert wird die Metatarsalgie immer dann, wenn die konservativen Behandlungsmethoden keinen Erfolg zeigen.

 

Fersensporn/Haglundferse mit Achillessehnenschmerz – Abtragung und Sehnendebridement:

Ein Fersensporn bildet sich am Sehnenansatz der Muskeln am Fersenbein infolge von Mikroverletzungen des Gewebes, die durch Überbeanspruchung entstehen. Im Verlauf der Heilung lagert der Körper als Reparaturmaßnahme Knochenmaterial in den Sehnenansatz ein. Kommt es zu einer Entzündung dieses verknöcherten Sehnenansatzes entstehen Schmerzen, welche sich ohne Behandlung kontinuierlich verschlechtern und die Gefahr eines chronischen Verlaufs besteht. Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr helfen, wird ein operativer Eingriff durch Abtragung des entzündeten Sehnengewebes notwendig.