OA Dr. Bojidar Kassabov

Facharzt für Urologie und Andrologie

Termine online und nach telefonischer Vereinbarung unter 01 890 45 20

Bitte wählen Sie bei einer Online-Terminbuchung unbedingt die richtige Terminart, da sich dies wesentlich für die für Sie reservierte und für die Behandlung nötige Zeit auswirkt. Bei Buchung einer falschen Terminart kann möglicherweise die gewünschte Behandlung nicht durchgeführt werden.

Ich bin Facharzt für Urologie und Andrologie und biete Ihnen das gesamte Spektrum der ambulanten Diagnostik und Therapie.

Mein Schwerpunkt ist die Roboterassistierte Chirurgie des Urogenitaltraktes mit dem da Vinci System®. Informationen dazu finden Sie unter meiner Homepage urobotic.com

Ich bin seit 2015 Oberarzt an der Abteilung für Urologie und Andrologie am Krankenhaus Barmherzige Brüder in Wien und arbeite zusammen mit Primarius Priv.-Doz. Dr. Anton Ponholzer.

Leistungen:

Vorsorgeuntersuchung:

Ab dem 45. Lebensjahr sollten Männer einmal jährlich den Urologen aufsuchen und eine Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen. Wenn in der Familie bereits ein urologisches Krebsleiden aufgetreten ist, empfiehlt sich der Besuch ab dem 40. Lebensjahr.

Die Vorsorgeuntersuchung ermöglicht die frühzeitige Erkennung von urologischen Krankheiten und erhöht damit die Chancen auf erfolgreiche Behandlung. Jede Vorsorgeuntersuchung beginnt mit einer ausführlichen Besprechung Ihrer Vorerkrankungen und Ihrer eventuellen aktuellen Beschwerden. Dann führe ich eine Tastuntersuchung der Prostata und Ihrer äußeren Genitalien sowie eine Ultraschalluntersuchung von Nieren und Blase durch. Ich nehme Ihnen Blut ab, um Auskunft über Ihren PSA-Wert (Prostataspezifisches Antigen zur Prostatakrebsvorsorge) zu erhalten und um bei Bedarf auch eine Hormonanalyse durchführen zu können.

Die Untersuchungsergebnisse erläutere ich Ihnen umfassend, beantworte alle Ihre Fragen und berate Sie zu unter Umständen notwendigen Therapien oder gebe Ihnen Empfehlungen zu Änderungen in Ihrer Ernährung, Lebensführung und Bewegung.

 

Abklärung und Therapie, einschließlich Operationsmöglichkeit, bei Nierensteinen:

15 % der Männer haben im Laufe Ihres Lebens zumindest einmal Nierensteine. Sie entstehen, wenn bestimmte Substanzen im Urin in zu hoher Konzentration vorhanden sind. Dies kann z. B. bei Flüssigkeitsmangel, ungünstiger Ernährung mit übermäßig viel Fleisch, Stoffwechselstörungen oder Entzündungen begünstigt werden.

Solange die Steine in der Niere sind, verursachen sie üblicherweise keine Beschwerden. Gehen Sie aber ab und setzen sich in Harnleiter, Blase oder Harnröhre fest, kann es zu starken Schmerzen, den sogenannten Nierenkoliken, kommen. Es gibt verschiedene Maßnahmen, um Nierensteine zu entfernen. Welche in Ihrem Fall die optimale ist, ist unter anderem von der Größe und Lage des Steines sowie von Ihren Symptomen und Ihrer medizinischen Vorgeschichte abhängig.

Manchmal reicht einfach das Trinken von viel Flüssigkeit, um einen Stein zum Abgehen zu bringen. Häufig sind aber andere Behandlungen notwendig, z. B. die Zertrümmerung mit Stoßwellen von außen oder eine operative Entfernung. Die entfernten Steine werden genau untersucht, um die Ursache der Steinbildung zu erkennen und daraus Maßnahmenempfehlungen für die Zukunft ableiten zu können.

 

Abklärung und Behandlung von Tumoren der Nieren, Harnblase und Prostata:

Die Behandlung von Tumoren in Nieren, Harnblase und Prostata setzt eine äußerst gewissenhafte und genaue Diagnostik voraus. Denn die Beurteilung der Ausbreitung des Tumors beeinflusst wesentlich die Therapiemaßnahmen. Nierentumoren werden üblicherweise operativ entfernt, da sie zu 90 % bösartig sind. Auch Blasentumore können operativ entfernt werden, wobei bei stärkerer Entwicklung des Tumors oft auch die Blase selbst herausgenommen und ersetzt werden muss.

Prostatakrebs kann, je nach Alter und Allgemeinzustand des Patienten sowie Ausbreitungsgrad des Tumors, mit einer Operation, einer Strahlen-, Hormon- oder Chemotherapie behandelt werden. Welche Therapie für Sie am geeignetsten ist, entscheide ich im Gespräch mit Ihnen und unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen Anforderungen. Ich betreue Sie umfassend vor und nach einer eventuellen Operation bzw. sonstigen Tumorbehandlung und begleite Sie auch in der Zeit der Nachsorge.

 

Harnverlust:

Unfreiwilliger Harnverlust ist nach wie vor ein Tabuthema in der Gesellschaft. Obwohl die Krankheit das tägliche Leben der Betroffenen stark beeinträchtigt und die Lebensqualität massiv senkt, scheuen viele davor zurück, den Arzt zu konsultieren. Dabei gibt es verschiedene erfolgversprechende Behandlungsmethoden für Inkontinenz.

Wichtig ist, die Ursache des Problems zu erkennen. Oft sind es Entzündungen der Blase oder Harnröhre, manchmal auch psychische Probleme. Abhängig davon kann die passende Behandlung durchgeführt werden. Das Behandlungsspektrum reicht vom Beckenbodentraining, über die Hormon- und Medikamententherapie bis hin zur Operation.

Ich berate und behandle Sie diskret und gehe auf Ihre individuelle Situation ein, um Ihr Wohlbefinden rasch wieder herzustellen und Sie zurück zu einem möglichst beschwerdefreien Leben zu führen.

 

Gutartige Vergrößerung der Prostata:

Die Prostata ist kastaniengroß und liegt unterhalb der Harnblase. Circa ab dem fünfzigsten Lebensjahr beginnt sie bei den meisten Männern zu wachsen. Diese gutartige Vergrößerung kann dazu führen, dass die Harnröhre eingeengt wird und es zu Problemen beim Wasserlassen kommt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine vergrößerte Prostata zu behandeln. Mit Medikamenten etwa kann das Wachstum gebremst werden; eine Operation zur Teil- oder kompletten Entfernung der Prostata ist die effizienteste Therapie.

Welche Maßnahme für Ihre individuelle Situation am besten geeignet ist, besprechen wir ausführlich. Ich zeige Ihnen Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten auf und erkläre Ihnen die Methoden. Gemeinsam entscheiden wir, welche Behandlung wir bei Ihnen durchführen.

 

Potenzstörungen:

Potenzstörungen sind ein absolutes Tabuproblem, das viele Männer oft jahrelang mit sich herumschleppen, bevor sie zum Arzt gehen. Prinzipiell unterscheidet man drei Arten von Potenzstörungen: vorzeitiger Samenerguss, Libidoverlust und erektile Dysfunktion (wenn die Erektion nicht aufrechterhalten werden kann bzw. wenn der Penis erst gar nicht steif wird). Wenn Sie mit diesem Problem zu mir kommen, unterhalten wir uns sehr ausführlich, danach führe ich die notwendigen Untersuchungen durch.

Oft ist schlicht ein ungesunder Lebensstil Ursache für die Störung, es kann aber auch eine Erkrankung vorliegen, oder Medikamente lösen die Störung als Nebenwirkung aus. Behandelt werden Potenzstörungen in erster Linie mit verschiedenen Medikamenten, die sehr gute Ergebnisse erzielen.