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Piriformis-Syndrom: Wie helfen Muskelrelaxanzien?

Piriformis-Syndrom: Wie helfen Muskelrelaxanzien?

Muskelrelaxanzien werden gezielt dazu eingesetzt, schmerzhafte Verspannungen der Skelettmuskulatur zu lockern. Da dem Piriformis-Syndrom eine solche Verspannung zugrunde liegt, können diese Arzneimittel sehr wirksam sein. Wichtig ist jedoch, dass ergänzend zu der Einnahme auch Dehnungsübungen durchgeführt werden.

Studienlage
4 - Mäßige Evidenz Qualität 

Muskelrelaxanzien

Um akuten und chronischen Verspannungsschmerz zu behandeln, können zentral wirkende, oral einzunehmende Muskelrelaxanzien eingesetzt werden. Sie reduzieren den Tonus, also die Anspannung, der Skelettmuskulatur, indem sie die neuronalen Übertragungsraten zu den Muskeln verringern. Dieser Wirkmechanismus macht die Arzneimittelgruppe für die Behandlung des Piriformis-Syndroms attraktiv, denn: Sie können die problematischen Verspannungen, die die Ursache für die Beschwerden sind, lockern. In Folge dieser Entlastung wird auch der Druck auf den Ischiasnerv reduziert, was die daher rührenden neuropathischen Schmerzen – sofern vorhanden – lindern kann. Diese Schmerzbehandlung soll es auch ermöglichen, dass eine korrekte und entlastende Bewegungsweise sowie die für die langfristige Therapie so zentralen Übungen durchführbar werden. Orale Muskelrelaxanzien dürfen nur fachärztlich und nach entsprechender Indikationsstellung verordnet werden. Die Arzneimittel können die Reaktionsfähigkeit deutlich verringern und zu Ermüdungszuständen führen. Sie dürfen daher niemals vor dem Lenken von Fahrzeugen oder vor anderen Tätigkeiten, die hohe Konzentration erfordern, eingenommen werden.

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